Hier steppt der Grüffelo!

O Schreck, o Graus - der Grüffelo wird 20! Das muss gefeiert werden: Am 9. September gibt es in Weinheim auf der Burgruine Windeck ein großes Geburtstagsfest - natürlich mit dem Grüffelo. Kommt vorbei und feiert mit! Und wer nicht in der Nähe wohnt, feiert statt eines Burgfests einfach ein Grüffelo-Hoffest und erfährt hier endlich einmal, wie der Grüffelo entstanden ist!

Das weltberühmte Bilderbuch vom Grüffelo erschien erstmals 1999. Deshalb wird der Grüffelo in diesem Herbst 20 Jahre alt. Für Grüffelos ist das kein Alter. Wir alle wissen, dass sie steinalt werden können. Zu diesem besonderen Geburtstag hat der Kettensäger Gert Hildebrandt aus einer 300 Jahre alten mächtigen Eiche (die einem Blitz zum Opfer fiel) eine riesige Holzskulptur gesägt.

Die feierliche Enthüllung der Statur übernimmt niemand Geringerer als Axel Scheffler selbst. Der Illustrator hat dem inzwischen weltberühmten Monster sein Aussehen gegeben. Als Scheffler zum ersten Mal die Geschichte vom Grüffelo las, machte er viele Skizzen in sein Skizzenbuch. Er hatte ja noch nie einen Grüffelo gesehen! Also musste er erst mal herausfinden, wie der aussieht. Und weil das englische Gruffalo wie buffalo klingt, gab er ihm einen Kuhschwanz und Hörner. Wie unheimlich darf er sein, damit kleine Kinder nicht zu viel Angst vor ihm haben? Was ist das für ein Monster, das man zugleich fürchtet und liebt? Julia Donaldson, die Autorin, hatte sich beim Schreiben ein etwas anderes Wesen vorgestellt, doch als sie den von Axel Scheffler gezeichneten Grüffelo sah, wusste sie sofort, dass dies der einzige und wahre Grüffelo ist.

Eigentlich, so erzählt die Textautorin Julia Donaldson, sollte der Grüffelo ein Tiger werden. Aber weil sie im Englischen keine Wörter gefunden hat, die sich auf „tiger“ reimen, erfand sie ein Monster, dass sich auf „know“ (wissen) reimt. Doch immer wieder gab es beim Schreiben Momente, wo sie beinahe aufgegeben hätte, bis ihr ihr Sohn sagte, dass die Geschichte dafür viel zu gut sei...

Wie schön, dass der Grüffelo sich nun feiern lässt, obwohl er sich eigentlich viel lieber in den Wald zurückzieht. Da müssen ein paar besondere Rezepte für ein kleines Grüffelo-Fest her.

Der Grüffelo mag am liebsten Butterbrot mit kleiner Maus. Das Rezept haben wir nicht. Aber wie wär’s mit Grüffelogrütze, Eule mit Zuckerguss und Fliegenpilzkekse?

Grüffelogrütze (3 Portionen): Wasche die Früchte (je 50g Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, je 100g Sauerkirschen, Johannisbeeren) und tupfe sie trocken (Kirschen entsteinen). Früchte mit etwas Wasser, 40g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker aufkochen, dann 10 Minuten köcheln lassen. 30g Speisestärke mit wenig Wasser anrühren und hinzufügen. Noch mal alles 2-3 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen. Wenn die Grütze abgekühlt ist, in Schälchen füllen und in den Kühlschrank stellen. Und dann denkst du dir eine Verzierung für das Grüffelogesicht aus!!!

Die Rezepte für Eule mit Zuckerguss und Fliegenpilzkekse findet ihr hier:


Grüffelige Rezepte: Eule mit Zuckerguss und Fliegenpilzkekse