Picknick kann jeder. Ein Grüffelo-Picknick ist eindeutig etwas Besonderes. Hier findest du ein Rezept für Fuchsspieße und Grüffelo-Limonade nach einem Geheimrezept. Im Mittelpunkt stehen viele Ideen für die schönsten Grüffelo-Spiele, die man mit allen Sinnen spüren und fühlen kann!


Mäuse-Knabbern

Die kleine Maus ist recht genügsam. Wenn sie einen langen Tag hinter sich hat, holt sie eine Nuss aus ihrem geheimen Versteck, setzt sich auf den Baumstamm und knabbert genüsslich.
Die meisten Menschen essen am liebsten gemeinsam mit ihrer Familie, mit Geschwistern und Freunden. Das ist auch schön. Aber ab und zu kann man auch mal ein besonderes Essen planen. Zum Beispiel ein Picknick mit Familie und Freunden. Am meisten Spaß macht es, wenn ihr Picknick und Spiele zusammen vorbereitet!

 

Speis und Trank für das Picknick

Wenn es heiß ist, muss man viel Wasser trinken. Das weiß jede Maus. Ab und zu darf es aber ein cooler Zitronen-Limetten-Drink sein, den man am besten in einem Standmixer macht. Hier das Geheim-Rezept:

  • 6 Zitronen

  • 2 Limetten

  • 1,6 l Wasser (oder weniger, je nach Geschmack)

  • 6 EL brauner Zucker

  • 2 Handvoll kleingehackte Minze (ca. 50g, nur die Blätter)

  • Nach ein paar Stunden im Kühlschrank ist das superlecker!
     

Und hier ein herzhaftes Rezept für einen veganen Fuchsspieß:

  • Kleine Holzspieße /Satéspieße

  • Obst nach eurer Wahl in Stücke schneiden (je fester die Frucht, desto besser): Melonen, Apfelschnitze, Weintrauben, Banane

  • Alle Obststücke auf den Holzspieße aufspießen fertig!

 

Wenn Hände fühlen

Wenn ihr im Wald oder auf einer Wiese einen tollen Platz im Schatten gefunden habt (idealerweise an einem Bach!), dann macht euch ein tolles Lager. Und bevor das Essen in den Bäuchen verschwindet, könnt ihr damit noch ein Futter-Ratespiel machen.

Sicher habt ihr noch Kekse, Salzgebäck, Früchte dabei oder Butterbrot (ohne Maus) mit Frischkäse und Gurken, Radieschen, harte Eier, Nüsschen und vieles andere mehr.

  • Pack alles, was ihr für das Picknick mitgenommen habt und was sich zum Ertasten eignet, unter ein Tuch

  • Alle Kinder verbinden sich die Augen

  • Jedes Kind darf blind unter das Tuch greifen und raten, was es mit den Fingern erstastet hat

  • Für jedes richtig erratene Ding gibt es eine Belohnung – zum Beispiel eine Karotte

 

Fühlkasten

Das Spiel lässt sich natürlich in alle Richtungen variieren. Wenn das Essen viel zu schnell verspeist ist, könnt ihr im Wald auch alle mögliche Schätze sammeln, die niemand anders sehen darf. Jede und jeder legt seinen Schatz in einen Korb oder einen Schuhkarton. Dann legt man ein Tuch drüber und jeder kann (wieder mit Augenbinde) fühlen, um welche Schätze es sich handelt: Zapfen, Steine, Moos, Stöcke, Eicheln mit Hütchen …

 

Futterfreunde

Als Vorbereitung auf »das große Fressen«, könnt ihr noch ein kleines Ratespiel dazwischenschieben. Überlegt zusammen, was die Wald—und Wiesentiere futtern. Wisst ihr eigentlich, was Rehe essen? Blindschleichen? Mücken? Ameisen? Biber? Der Kuckuck? Und Blindschleichen? Verschlingen sie Feldmäuse? Und was fressen Feldmäuse? Und das Wildschwein?

 

Grüne Tönen

Wenn ihr euch mit dem Grüffelo-Picknick für Feinschmecker gestärkt habt, können sich alle mal für mindestens fünf Sekunden ausruhen. Psssst, wie lange schaffen es deine Kinder, ruhig liegen zu bleiben? Guckt mal um euch, welche Grüntöne ihr im Wald findet. Was ist froschgrün? Und seht ihr grashüpfergrüne Blätter? Und schlammgrün?

 

Wenn Füße fühlen

Der Höhepunkt des Ausflugs ist der selbstgemachte Barfußpfad, den alle Kinder zusammen anlegen. Barfußpfade sind gut für die Füße. Sie fördern die Sinneswahrnehmung, regen die Durchblutung von müden Pfoten an und stärken die Muskulatur von Zehen und Fußgelenken. Wie der Barfußpfad aussieht, ist eurer Fantasie überlassen – alles ist möglich. Aber hier gibt es ein paar Anregungen.

 

Der Barfußpfad

Baut euch einen breiten Pfad, er kann im Kreis angeordnet sein, gerade, in Schlängellinien. Markiert den Pfad mit Stöcken oder Seilen. Teilt ihn (ebenfalls mit Stöcken o.ä.) in unterschiedliche Stationen ein und füllt jedes Feld mit verschiedenen Naturmaterialien, die ihr zuvor gesammelt habt: flache Steine, spitze, knubbelige Steinchen, dünne Stöckchen, große Stöcke, Reisig, Rinde, runde oder längliche Tannenzapfen, Bucheckern oder andere Baumfrüchte, Sand, Gras und Moos. Wenn es Wasser in der Nähe gibt, könnt ihr auch eine Schlamm-Station bauen oder, mit einem Bottich, eine mit Wasser. Verbindet euch dann die Augen. Jedes Kind hat einen Partner, dem er blindlings vertrauen kann und der ihn über Stock und Stein führt. Geht langsam, bleibt stehen, überlegt, was ihr fühlt, beschreibt, wie es sich anfühlt und geht schnell weiter, wenn es zu sehr piekst!

 

Eine letzte Nuss

Wenn ihr dann einen langen Waldtag hinter euch habt, alle glücklich-schlapp seid, könnt ihr euch zum Abschied noch mal auf einen großen Baumstamm setzen. Jede und jeder kann erzählen, was ihr oder ihm an diesem Tag am besten gefallen hat. Und zum Abschluss kann jedes Kind noch eine Nuss knabbern. Und wenn du einen kleinen Lieblingsstein gefunden hast, darfst du ihn mitnehmen. Pass gut drauf auf, vielleicht bringt er viel Glück.

 

Viel Spaß beim Essen & Fühlen!